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Baukosten + Baunebenkosten

Unsere Experten haben eine Liste der häufigsten Baunebenkosten zusammengestellt. Diese werden vom Bauherrn oft zu knapp kalkuliert oder vergessen und sollten schon vor dem Gedanken zur Finanzierungsberechnung einkalkuliert werden. Beispielhaft haben wir diese für ein Einfamilienhaus zusammengestellt.

Die Gesamtbaukosten verteilen sich in der Regel wie folgt, wobei die Baunebenkosten  bis zu 20% betragen können:

Beispielhafte Verteilung der Baukosten in % vom Gesamtbudget

Als Baunebenkosten kann man alle Kosten bezeichnen, die nicht mit dem Kaufpreis für das Grundstück bzw. das Haus abgedeckt sind. Prüfen Sie, welche der unten stehenden Kosten nicht in den (Kauf-)Verträgen aufgeführt wurden. Denn auch „schlüsselfertig“ ist oftmals ein sehr dehnbarer Begriff.

 

Kaufabwicklung: Grundbucheintrag, Notar- und Maklerkosten

Der Kaufvertrag muss durch einen Notar beurkundet werden. Der Notar kümmert sich um den Eintrag ins Grundbuch. Damit sind Sie offiziell Eigentümer des Grundstücks.
Denken Sie hierbei, je nach Projekt, auch an die Unterlagenerstellung, Porto- und Kopierkosten für Pläne etc..
Kosten: 1,5% des Kaufpreises

Kaufnebenkosten (Finanzamt): Grunderwerbssteuer & weitere Kosten

Nach dem Grundbucheintrag erhalten Sie vom zuständigen Finanzamt eine Rechnung. Bei Objekten, die Grundstück und Haus beinhalten (meist bei Kauf von sog. Bauträgern) richtet sich die Grunderwerbssteuer auf den Gesamtpreis. Die Grunderwerbssteuer ist je nach Bundesland unterschiedlich! In Hessen:
Kosten: 6% des Kaufpreises

Genehmigung: Gebühren und Kosten für die Baugenehmigung

Die Rechnung des Bauamtes sollten Sie schnellstmöglich bezahlen, da in einigen Landkreisen vorher keine Baugenehmigungszusage erteilt wird und so Wartezeiten entstehen können.
Kosten: ca. 0,2% der Bausumme

Versicherung: Bauherrenhaftpflicht / Hausbauversicherung

Darunter fallen, je nach Situation, eine Versicherung für Bauhelfer, Baufertigstellung, Feuer- und Rohbau oder eine Bauleistungsversicherung.
Ein exaktes und passendes Angebot richtet sich nach Ihren individuellen Rahmenbedingungen.

Baustellenvorbereitung: Baumfäll- und Abrissarbeiten, sowie Sicherung der Gehwege und Bordsteine

Ob Sie den Gehweg vor Beschädigungen durch Baufahrzeuge schützen müssen, erfahren Sie in der Baugenehmigung. Je nach Grundstück ist eine Baustraße nötig. Z. B. kann das Bergen eines stecken gebliebenen Fahrzeuges schnell hohe Kosten verursachen. Prüfen Sie ebenfalls, ob z.B. die Kosten eines Bauschutt-Containers durch Sie selbst zu tragen sind. Wer trägt die Kosten für den Aushub und das Planum?

  • Kosten: Baustraße ca. 10 Euro / m²
  • Kosten: Baumfällung ca. 150-300 Euro pro Baum
  • Kosten: Gehwege / Bordsteine ca. 800 – 1.000 Euro