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Bestandsimmobilie – Die Vor- und Nachteile

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In unsereneigenen vier Wänden fühlen wir uns zuhause – ganz besonders, wenn es wirklich unsere eigenen sind.  Ob Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus – eine Bestandsimmobilie erfüllt uns den Traum von der großen Freiheit und Sicherheit daheim. Wir zeigen, welche Vor- und welche Nachteile eine solche Immobilie birgt.

Bestandsimmobilie: Wer genau hinschaut, gewinnt!

Legen Sie Wert auf gute Planbarkeit in finanziellen Angelegenheiten? Dann ist die Bestandsimmobilie gegenüber dem Neubau klar im Vorteil. Sofern Sie sorgfältig auf die Gesamtkosten der Immobilie achten und versteckte Folgekosten ausschließen, ist eine Bestandsimmobilie unter dem Strich günstiger als ein entsprechender Neubau. Es gilt dabei jedoch: Wer bauliche Mängel an der Bestandsimmobilie erst nach dem Kauf entdeckt, bleibt auf den Kosten für ihre Behebung sitzen. Auch die bautechnische Beschaffenheit in puncto Energieeffizienz und Wärmedämmung sollte vor der Kaufentscheidung genau geprüft werden. Hier lässt sich festhalten: Wer in eine moderne und nachhaltige Anlage investiert, hält die laufenden Wohnnebenkosten minimal, optimiert die Nutzungsdauer der Immobilie – und erhöht somit auch ihren Wiederverkaufswert.

Tipp: Mithilfe eines professionellen Gutachters lässt sich der Verkehrswert der Immobilie samt eventueller Sanierungskosten präzise beziffern. Planen Sie außerdem, bis ins hohe Alter in Ihrer Bestandsimmobilie zu wohnen? Dann lohnt es sich, frühzeitig die Möglichkeiten für altersgerechte Umbauten auszuloten.

In dieser Hinsicht ist die Bestandsimmobilie unschlagbar


Sie interessieren sich für eine Bestandsimmobilie? Dann genießen Sie einen ganz praktischen Vorteil: Sie können die Immobilie bei der Besichtigung genauso erleben, wie sie ist. Infrastruktur, Nachbarschaft, Gartenanlage, Lärmpegel, Luftqualität, Parkplatzsituation – alles ist bereits angelegt und mit allen Sinnen erfahrbar. Damit bekommen Sie ein natürliches Gespür für die Wohnumgebung und die dort vorherrschende Atmosphäre – anders als bei einem Neubauprojekt, das sich ausschließlich in einer 3D-Simulierung beurteilen lässt. Lassen Sie bei einem Spaziergang durch Ihr neues Viertel alles in Ruhe wirken und probieren Sie vielleicht sogar schon die Verkehrsbindungen aus. Es ist wie im Leben auch: Sie werden schnell wissen, ob die betreffende Bestandsimmobilie zu Ihnen und Ihrer derzeitigen Station im Leben passt.

Gefunden, geplant, gespart!


Haben Sie Ihre Bestandsimmobilie gefunden, kann der Umzug innerhalb kurzer Zeit und mit viel Planungssicherheit geschehen. Im Gegensatz zum Einzug in einen Neubau müssen Sie keine Verzögerungen aufgrund nicht abgeschlossener Baumaßnahmen befürchten. Auch Mehrfachzahlungen, wie doppelte Miete und Kreditraten, können von vornherein umgangen werden.


Nicht die ganz große Freiheit

Wenn es einen größeren Nachteil einer Bestandsimmobilie gibt, dann ist es die begrenzte Gestaltungsfreiheit: Die Architektur einer Bestandsimmobilie ist gegeben – während Ihnen ein Neubau die Gelegenheit gibt, selbst umfangreich kreativ zu werden.

Fazit:


Wer Verlässlichkeit in der Anlage sucht und auf umfassende gestalterische Freiheit verzichten kann, für den ist die Bestandsimmobilie eine lohnenswerte Wohnoption. Ihre Waldecker Bank begleitet Sie gerne auf dem Weg zur für Sie passenden Immobilie!

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