Finanzierungs-Blog

Grundstück – 5 Tipps für einen Kauf

| Blog

Wer den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen möchte, der braucht zunächst eines: Das passende Grundstück. Wir geben Ihnen 5 wichtige Tipps an die Hand, damit auch Ihre Grundstücksuche baldmöglichst zum Erfolg führt.

1. Marktkenntnis

Mit dem Kauf eines Grundstücks und dem Bau einer Immobilie binden Sie sich über Jahrzehnte. Gehen Sie die Suche daher in Ruhe an: Besuchen Sie bereits einige Monate im Vorfeld die gängigen Immobilienportale und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Angebote sowie Preisentwicklungen. Auch bei der Gemeinde, in der Ihr Grundstück liegen soll, können Sie sich als Kaufinteressent vormerken lassen. Gegebenenfalls sind dort allerdings Bedingungen an die Grundstücksvergabe geknüpft, wie beispielsweise ein Baubeginn innerhalb eines bestimmten Zeitfensters. Darüber hinaus können Sie sich dort über erhobenen Bodenrichtwerte informieren und sie zu Vergleichszwecken heranziehen.

2. Grundstücksbewertung

Haben Sie ein passendes Grundstück gefunden, lassen Sie es von einem Gutachter oder vereidigten Sachverständigen bewerten. Mithilfe einer Baugrunduntersuchung schützen Sie sich vor versteckten Kosten, die mit dem Grundstück verbunden sein könnten. Lassen Sie zusätzlich feststellen, ob bereits Erschließungsmaßnahmen am Grundstück durchgeführt wurden – und wer gegebenenfalls für die Kosten noch ausstehender Handlungen aufkommt. Schlussendlich sollten Sie einen prüfenden Blick in das Altlastenkataster beim jeweiligen Umweltamt sowie in das Grundbuch werfen.

3. Grundstücksgröße

Nicht jede Grundstücksgröße ist automatisch für Ihr favorisiertes Bauvorhaben geeignet. Stellen Sie vor dem Kauf unbedingt sicher, dass die geplante Immobilie auf dem gewählten Baugrund einen Abstand von mindestens 2,5 – 3 Metern zum Nachbargrundstück einhalten kann. Die genauen Regelungen hinsichtlich der Grenzbebauung finden Sie in der Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundeslandes. Grundsätzlich gilt aber: Ein freistehendes Haus von rund 120qm Wohnfläche beansprucht mindestens 400qm Grundstücksfläche.

4. Geplanter Haustyp

Nicht nur auf die reine Grundstücksgröße kommt es an: Dem entsprechenden Bebauungsplan entnehmen Sie, ob Sie Ihre Immobilie auch stilistisch ganz nach Ihren Wünschen errichten können.  Falls Sie sich unsicher sind, stellen Sie im Zuge einer Bauvoranfrage sicher, dass ihre persönlichen Bauvorstellungen in der Wohngegend genehmigungsfähig sind. In welchem Bereich des Grundstücks und in welcher Richtung gebaut werden darf ist dabei ebenso reglementiert, wie die mögliche Neigung, Ausrichtung und das Material des Daches.

5. Lage

Das wichtigste zum Schluss: Die Lage Ihres Grundstücks ist unveränderbar und schützt Sie am besten vor einem möglichen Wertverlust an Grund und Boden; sie bedarf daher besonderer Aufmerksamkeit. Besichtigen Sie das Grundstück an Werktagen wie an Wochenenden – und achten Sie dabei auf mögliche Lärm- und Störquellen sowie auf die allgemeine Entwicklung der Region. Auch der Flächennutzungsplan gibt Ihnen diesbezüglich Auskunft.

Mit der passenden Unterstützung ist alles leichter. Sie wünschen sich professionellen Rat? Wir sind gerne für Sie da.

Weitere Beiträge:

Fertighaus bauen

Der Bau eines Eigenheimes kann persönliche Kräfte und finanzielle Reserven verzehren – kaum verwunderlich also, dass Fertighäuser zunehmend an Beliebtheit gewinnen. Doch ist das Fertighaus eine echte Alternative zum Massivhaus? Wir haben die Antworten.  Was ist ein[...]

Weiterlesen

Zinsbindung, Sondertilgung und Anschlussfinanzierung: Die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung ist komplex und kann zunächst verunsichern. Ein erfahrener Baufinanzierungsberater hilft Ihnen gerne weiter. Wo finde ich Berater? Wer den Schritt ins Eigenheim wagen will, der ist schnell mit[...]

Weiterlesen