Finanzierungs-Blog

Immobilie vermieten oder selbst nutzen?

| Blog

Sie sind frischgebackener Immobilienbesitzer? Dann beschäftigen Sie sich vielleicht mit der Frage, ob Sie Ihre eigenen vier Wände selbst nutzen oder doch besser vermieten sollten. Wir zeigen auf, was für das Eine und was für das Andere spricht – und worauf Sie achten sollten, um die für Sie passende Wahl zu treffen.

Ein Königreich für ein Eigenheim: Wohnen in der eigenen Immobilie

Wer in einem Mietverhältnis lebt, der kann eine Sache nicht ausleben, die Ihnen vielleicht bald selbstverständlich sein wird: die Gestaltungsfreiheit. Ihre eigene Immobilie gestalten Sie im Rahmen der gesetzlichen Bauverordnungen ganz nach Ihren Wünschen – und machen sich Ihr Heim damit wahrlich zu eigen. Seien es bauliche Veränderungen, die Gartengestaltung oder Modernisierungen – Sie können schalten und walten, wie Sie es für richtig erachten. Jede Investition in Ihre Immobilie ist zugleich auch eine Investition in den Wert Ihres Eigentums – und in Ihre Altersvorsorge. Natürlich setzt das voraus, dass Ihr Finanzierungsplan gut durchdacht und Ihrer Lebensplanung angemessen ist.

Zu dieser einzigartigen Freiheit gesellt sich eine unvergleichliche Sicherheit: Unerwartete Kündigungen, unlautere Hausordnungen und Erhöhungen der Miete können Sie als Eigenheimbesitzer nicht belasten.

Trotz aller Vorzüge ist die eigene Immobilie allerdings nicht frei von Kosten: Zu den gegebenenfalls zu leistenden monatlichen Darlehensraten Ihrer Immobilienfinanzierung kommen die Aufwendungen für Müllentsorgung und Straßenreinigung, Grundsteuer und Versicherungen hinzu. Diese Posten lassen sich nicht ohne Weiteres steuerlich absetzen – ebenso wie anfallende Reparaturkosten. Finanzielle Rücklagen sind für Sie als Immobilienbesitzer also ein Muss – auch, weil Sie vollumfänglich für Ihr Eigentum haften.

Manche mögen’s flexibel: Eigentum vermieten und Kapital generieren

Sie möchten lieber flexibel leben? Ungeachtet der wirtschaftlichen, politischen und globalen Situation bleiben Immobilien weiterhin eine verlässliche und krisensichere Wertanlage – mit solider Wertschöpfung bei Vermietung. Ausgaben, die den Wohnwert der Immobilie erhöhen, können Sie anteilig auf die Mieter umlegen– ebenso wie die Betriebskosten. Als Vermieter steht es Ihnen außerdem rechtlich zu, Renovierungs-, Darlehens-, und Kaufkosten steuerlich abzusetzen.


Allerdings gibt es auch klare Zuständigkeiten für Sie als Eigentümer: Instandhaltungs- und Reparaturkosten fallen ebenso in Ihren Verantwortungsbereich, wie sämtliche Kosten für die Hausverwaltung.

Vermietungen begünstigen außerdem die Abnutzung der Wohnräume und können somit  Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen nach sich ziehen – ein schwer zu kalkulierender Kostenfaktor. Ebenso können zahlungsunfähige Mieter oder Mietnomaden ein finanzielles Risiko darstellen.

Mieten oder selbst nutzen: Wie soll ich mich entscheiden?

Wenn Sie diese Entscheidung treffen möchten, beginnen Sie bei Ihrer Lebensplanung: Welche Aspekte des Wohnens haben für Sie persönlich Priorität? In finanzieller Hinsicht ist die Ausgangslage für beide Varianten jedenfalls sehr gut: Kauf- und Mietpreise sind hoch, die Kreditkonditionen noch günstig.

Wie Sie sich auch entscheiden – Ihre Waldecker Bank ist an Ihrer Seite.

Weitere Beiträge:

Sie möchten eine Immobilie kaufen oder verkaufen? Dann kommen Sie am Grundbuch nicht vorbei. Doch was hat es mit dem Grundbuch eigentlich genau auf sich?  Was ist das Grundbuch – und was steht drin?  Das Grundbuch ist ein offizielles Bestandsverzeichnis, das die Besitzverhältnisse[...]

Weiterlesen

Zinsbindung, Sondertilgung und Anschlussfinanzierung: Die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung ist komplex und kann zunächst verunsichern. Ein erfahrener Baufinanzierungsberater hilft Ihnen gerne weiter. Wo finde ich Berater? Wer den Schritt ins Eigenheim wagen will, der ist schnell mit[...]

Weiterlesen